Freitag, 5. Dezember 2014

5. Türchen - Makronen


Es gibt da beim Plätzchen backen immer zwei Fraktionen: Die Mürbeteig und die Makronen Fraktion. Die einen wissen nicht so recht, was sie mit dem Eigelb anfangen sollen, für die anderen ist die Verwendung der Eiweiße ein Rätsel. Vielleicht können wir letzeren eine wirklich gute Verwendung für Eiweiß zeigen: Kokosmakronen! Leckere Makrönchen gehören doch zu jedem Weihachtsfest und natürlich auch zur Vorweihnachtszeit.

190 g Eiweiß (ca. 4-5 Eier) (Ihr müsst unbedingt genügend Eiweiß nehmen sonst werden die Makronen zu trocken!)
230 g Kokosraspeln
150 g Zucker
eine Prise Salz
ca. 30 Oblaten

Alle Zutaten abwiegen und in einem Topf zusammengeben. Die gesamte Masse unter rühren auf ca. 60 Grad erhitzen. Nehmt dafür am besten ein Thermometer. Unbedingt aufpassen das euch nichts anbrennt. Das kann nämlich echt schnell gehen!

Wenn die Temperatur erreicht ist den Topf von vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ansonsten ist es zu heiß um die Masse auf die Oblaten zu drapieren.

Auf ein Blech legen und im Ofen bei 180 Grad Umluft für genau 12 Minuten backen. (Auf keinen Fall kürzer.)
Wenn sie goldbraun sind könnt ihr sie rausholen, abkühlen lassen und sofort essen.


Wenn ihr sie jedoch aufbewahren wollt, lagert sie in einer Blechdose an einem kühlen Ort.

Alternativ könnt ihr auch Eiweiß schlagen, Zucker hinzugeben und die Kokosflocken darunterheben.

Ich habe natürlich für euch beides ausprobiert und muss sagen das die gekochten Makronen viel besser schmecken und auch saftiger sind. Probiert es aus und findet euer perfektes Makronen Rezept.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

4. Türchen - Zimtschnecken

Wie und wo soll ich bloß anfangen? Klausuren schreiben, arbeiten gehen, Sport machen, Plätzchen backen und Blockbeiträge schreiben.. Aber wo bleibt bloß die verdammte Weihnachtstimmung?! Ich persönlich habe das Gefühl, dass sie mir mit den Jahren abhanden gekommen ist. Zu viel Stress und zu viele Dinge die immer erledigt werden müssen.
Aber jetzt ist Schluss damit!

Jetzt wird der Weihnachtsduft in unser Haus einziehen!! Wir werden neue , verrückte, süße und vielleicht auch ein paar herzhafte Rezepte in die Tat umwandeln und sie euch in unserem Adventskalender vorstellen.
... Schade eigentlich, dass man nur die Bilder betrachten kann anstatt direkt Kosten zu können. Oder? Naja dafür gibt es ja die Rezepte die eigentlich immer schnell umsetzbar sind.
Zurück zum Weihnachtsduft. Habt ihr irgendwelche Tipps wie man es herrlich wehnachtlich duften lassen kann?


(Foto : Bratapfeleis und Zimtschnecken)
Ich schnappe mir meistens ein paar Orangen und bastle mir mit Hilfe von getrockneten Nelken.. Die übrigens aussehen wie kleine Ohrstecker.., einen Orangenigel. Die kleinen Nelken werden dabei einfach in die Schale der Orange gesteckt und schon fängt es an herrlich zu duften.
Mein geheim Tipp : Vor allem auf der Heizung wir der Duft besonders gut verbreitet.

Um euch weihnachtliche Leckereien aufzulisten, die ihr super auch als Geschenk verwenden oder einfach an den Adventstagen bzw dem Heiligabend mit Freunden und der Familie verputzen könnt , gibt es heute ein neues Kalendertürchen mit einem neuen Rezept.


Und heute habe ich super super leckere Zimtschnecken oder auch cinnamon rolls.

Zutaten für den Teig:
470 g Mehl
1 TL Salz
¾ EL Trockenhefe
200 g Milch
100 g Wasser
2 Eier
85 g Honig
60 g Butter oder neutrales Pflanzenöl

Für die Füllung:
250 g Butter
400 g brauner Zucker
3EL gemahlener Zimt
200 g gerösteten Nüsse

Und so geht’s:

1) Für den Teig alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben.

2) In einem Mikrowellengeeigneten Gefäß Milch, Wasser, Honig und Butter in der Mikrowelle erhitzen, bis die Butter fast vollständig geschmolzen ist.
In diese Mischung die Eier einrühren.

3) Mit einer Gabel die warme Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und zu einem Teig verarbeiten.

4) Für 2 Stunden in einem Kühlen Raum gehen lassen und anschließend für weitere 8 Stunden im Kühlschrank. Der Teig wird sich in der Zeit ungefähr verdreifacht werden.
(Der Teig kann bis zu drei Tage im Kühlschrank gelagert werden)

5) Für die Zubereitung der Zimtschnecken, die Füllung vorbereiten. Dafür die Butter, brauner Zucker und Zimt in eine Schüssel geben. Glatt rühren und beiseite stellen.
6) Den Teig teilen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und ein Rechteck dünn ausrollen.

7) Nun die Füllung auf den Teig geben und verstrichen. Dabei aber einen schmalen Rand um die Kante freilassen.

8) Von der Längsseite den Teig sanft aufrollen. (Nicht zu fest zusammen rollen, ansonsten backen die Zimtschnecken ungleichmäßig auf.

9) Die Dicke je nach Belieben schneiden. Wenn man die Rollen für wenige Minuten in den Kühlschrank gibt, sind diese anschließend einfacher zu schneiden, da die Butter fest wird.

10) Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und die Zimtschnecken relativ nah an einander legen und dort 30 Minuten gehen lassen.

11) Bei 190 Grad werden sie nun gold braun gebacken (Ca. 15-20 Minuten bei kleinen Röllchen, 40 Minuten bei Großen)

Ich wünsche euch viel Spaß!!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

3. Türchen - Heute gibt's was besonderes!

Heute machen wir eine riesige dritte Tür auf! Wir haben nämlich einen Gastbeitrag zum Cookie Club von Yushkas  Blog Sugarprincess beisteuern dürfen!

Da gibt es heute eine kleine Geschichte über leckere Walnuss Plätzchen, lasst euch das nicht entgehen! Und vielleicht findet ihr ja auch noch mehr Inspiration in Yushkas Adventskalender?

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Dienstag, 2. Dezember 2014

2. Türchen - Mandelstollen - für die mit ohne!

Mandel ohne Puderzucker 

Tatatataaa! Türchen Nummer zwei öffnet sich mit einem leisen quietschen und dahinter finden wir: Mandelstollen! Oder aber, wie bei uns manchmal gesagt wird, der mit ohne Rosinen und das ganze Zeug!

Montag, 1. Dezember 2014

1. Türchen - Oma Erna's Stollen Dresdener Art *Family Day*

So ihr Lieben, das Geheimnis ist gelüftet! Wir ziehen bald um! Auf www.thesisterkitchen.de findet ihr demnächst all unsere Rezept und jetzt kommt die zweite Überraschung: Für diesen Monat auch einen Adventskalender!
Das erste Türchen öffne ich heute mit einem Family Day Rezept der besonderen Art: Dem Stollen meiner Oma, beigebracht vor vielen Jahren und geliebt von meiner ganzen Familie!

Stollen normal

Ich weiß,ich bin spät dran...Wer jetzt Stollen backt, muss sich dann wohl bis Weihnachten mit anschauen begnügen oder die Lagerzeit etwas verkürzen. Normalerweise sollte der Stollen 4-8 Wochen lagern, bevor er angeschnitten wird. 
Aaaaber, manchmal issses halt wie es is. Da kann man nix machen, wenn die Wochen wie im Flug vorüber gehen und die Tage einfach zu wenig Stunden haben. Muss man akzeptieren und die schönen Sachen dann machen, wenn man grade mal Zeit hat. So wie Stollen backen halt. 
Da kann man sich auf Weihnachten einstimmen, den Alltagsfrust am Teig auslassen und hat trotzdem was produktives geschaffen. 

Dieser Stollen hat eine sehr lange Tradition und ich hoffe, dass er von Jahr zu Jahr ein klitzekleines bisschen mehr so schmeckt wie der meiner Oma. Ein paar Jahre, bevor sie verstarb, hat sie mir gezeigt, wie man Stollen macht. Das richtige kneten, wie die typische Form hergestellt wird. 
Inzwischen ist meine Oma 11 Jahre nicht mehr bei uns. Ich denke trotzdem viel an sie und an alle anderen, die nicht mehr da sind. Und die Tradition des Stollens halte ich aufrecht, jedes Jahr, egal wie wenig Zeit ich habe.
Und dabei mag ich gar keinen Stollen!
So, jetzt aber los:

Oma Erna's Stollen Dresdener Art 

2 große oder 4 kleine Stollen

Ihr braucht

Vorbereitung
500 g Rosinen
125 g Korinthen
1 Gläschen Rum

Hefeteig
1 kg Mehl
80 g Hefe
¼ L lauwarme Milch
150 g Zucker
1 Teel. Salz
250 g Butter
250 g Schweineschmalz
2 Eigelb

Verfeinerung
Abgeriebene Schale von 2 Zitronen
Je 75 g Zitronat und Orangeat
250 g gemahlene Mandeln oder 125 g gemahlene und 125 g gehackte Mandeln
4 bittere Mandeln (aus der Apotheke)
400 g Marzipan

Zum Bestreichen
250 g zerlassene Butter
Puderzucker

Und so geht's

1. Tag
Rosinen und Korinthen in Rum einlegen und ziehen lassen.

Den Vorteig zubereiten: Das Mehl in eine groß Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. In die Vertiefung Hefe, eine Prise Zucker und etwas von der lauwarmen Milch geben. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Hefe erste Bläschen bildet.
Dann Butter, Schmalz, den Rest Milch, Salz, Zucker und Eigelb mit dem Handballen unterkneten. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig die doppelte Größe erreicht.
Den Teig kalt stellen und am nächsten Tag weiter verarbeiten.

2. Tag
Zitronat und Orangeat sowie bittere Mandeln in der Küchenmaschine fein häckseln.
Nun den Teig dreiteilen und die jeweilige Menge der restlichen Zutaten und eingelegte Rosinen/Korinthen unterkneten. Den Teig wieder zusammen kneten, in 4 Teile teilen, flach ausrollen und ausgerolltes Marzipan auflegen. Den Teig zu einer Rolle formen, Luft ausschlagen und überschlagen (Stollenform herstellen). Auf dem Blech nochmal gehen lassen.

  Zusammenbau

Den Backofen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Stollen auf 170 °C 70 Minuten backen.
Werden alle 4 Stollen gleichzeitig abgebacken, den Backofen auf 160 °C bei Umluft backen.
Nach 30 min die Stollen mit Backpapier oder Alufolie abdecken.

Direkt nach dem Backen mit zerlassener Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen. Dies 3 Mal wiederholen. Beim ersten Mal nutze ich immer einen Pinsel, danach einfach einen Löffel, um die Butter auf den Stollen zu träufeln.

Den Stollen ganz abkühlen lassen und in Backpapier, Frischhaltefolie, Alufolie und eine Plastiktüte einwickeln. Jetzt am Besten 8 Wochen ruhen lassen.

Dieses Jahr habe ich ausschließlich sehr hochwertige Zutaten benutzt. Mandeln, Sultaninen und Korinthen habe ich bei Tali.de bestellt. Auch Zitronat und Orangeat gab es dort.
Und ich muss sagen, dabei habe ich einen gewaltigen Unterschied gemerkt, die Fruchtschale am Stück war so viel aromatischer und überhaupt nicht mehr so  künstlich, wie die aus dem Supermarkt. Verflucht habe ich mich selber für die Mandeln, die ich alle mit heißem Wasser übergossen und dann von ihrer Haut befreit habe....bei den 16 Stollen, die ich gebacken habe, wirklich eine Herausforderung! Als nächstes Stelle ich euch eine Variation des Rezepts als Mandelstollen und die Seite Manouga vor, bei der ich soooo leckeres Marzipan gekauft habe!

 - Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert und spiegelt allein meine persönliche Meinung wider! -

Mittwoch, 19. November 2014

Russischer Zupfkuchen

Im Moment ist es etwas ruhig auf dem Blog, aber bald haben wir nicht eine, nicht zwei, sondern sogar DREI Überraschungen für euch!
Also, nicht denken, wir sind abgetaucht, es geht grade hinter den Kulissen heiß her! ;-)
Und in Zeiten, in denen es heiß hergeht hat jeder von uns bestimmt schon mal eine Backmischung benutzt, oder?
Bei uns sind Dr. Oetker Backmischungen dann und wann auf den Tisch gewandert, wenn man wenig Zeit hat oder einfach genau diesen Kuchen haben möchte. Schokino Kuchen oder der klassische, russische Zupfkuchen fallen mir dafür als erstes ein. Und, wie wäre es nun einfach mal mit selber machen, ohne Backmischung und versteckte Inhalte? Sozusagen ohne Netz und doppelten Boden! Ich verspreche euch, es dauert nicht länger, schmeckt um Welten besser, ist meistens sogar günstiger und das Beste: Die Zutaten hat man fast immer im Haus!

Russischer Zupfkuchen
Ihr braucht:


Für den Teig:
300 g Mehl
180 g Zucker
200 g Butter
2 Eier
40 g Kakaopulver
1Pkt. Backpulver

Für die Füllung: 
150 g Zucker
3 Eier
500 g Quark
200 g süße Sahne
1 Pkt. Vanillezucker
1 Prise Salz
70 g Butter

Und so geht’s:
Mischt das Mehl mit dem Backpulver und dem gesiebten Kakao. Nun mit den anderen Zutaten verkneten. Den Teig vierteln, 1/4 zur Seite legen und mit dem Rest eine 26 cm Springform inklusive Rand auslegen.

Für die Füllung rührt ihr die Butter weiß-schaumig und gebt dann nacheinander den Quark, die Sahne und die Eier hinzu. Den Mixer kleiner Stellen und die restlichen Zutaten unterrühren. Alles auf den Boden geben und den restlichen Teig über die Füllung "zupfen". 
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 60 min backen.

Das Rezept haben wir von hier adaptiert.

Dienstag, 4. November 2014

{Frieda-Rezept} Der beste Zitronenkuchen der Welt

Wir hatten euch ja hier schon von der Original-Frieda Gruppe bei Chefkoch erzählt. Und jetzt kommt der - meiner Meinung nach - beste Kuchen aus der Frieda-Sammlung: ZITRONENKUCHEN!
Zitronig, zitroniger, Frieda! Der Kuchen schmeckt am allerbesten, wenn er gut durchgezogen ist, also früh genug dranmachen! ;-)



Zitronenkuchen 

Copyright by Ilona Waldraff, Original Frieda-Gruppe

Ihr braucht:

250 g ausgelassene Butter 
250 g Mehl (oder helles 630er Dinkelmehl) 
2 TL Backpulver 
200 g Zucker 
5 Eigelb 
5 Eiweiß 
1 Prise Salz 

100 ml Zitronensaft (ca. 3 Zitronen) 
100 g Puderzucker für die Tränke 

ca. 100 g Puderzucker für den Guss 

Und so geht's:
Butter in einem kleinen Topf auslassen - nicht bräunen! - und gut auskühlen lassen. Das kann man bis zu 5 Stunden vor dem Backen machen. Eine Kastenform fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Nach und nach den Zucker hinzugeben und weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Die Eigelbe einzeln dazu geben und weiterschlagen bis alles gut vermischt ist. Wenn alles geklappt hat, ist die Masse nicht großartig eingefallen und immer noch schön schaumig. Mehl und Backpulver mischen und auf niedrigster Stufe unterrühren. Auch jetzt sollte die Masse nicht zusammen fallen. Nun die Butter in einem dünnen Strahl hineinlaufen lassen. Den Teig in die Form füllen und 65 min backen bis er goldbraun ist. Am besten mit der Stäbchenprobe kontrollieren. Den Kuchen auskühlen lassen und mit einer Stecknadel oder einem Schaschlikspieß Löcher (in ca. 3/4 Tiefe des Kuchens) in den Kuchen piksen. Puderzucker in ein Schälchen geben und die Zitronen auspressen. Den Kuchen auf Backpapier stellen. 100 mL Zitronensaft zum Puderzucker geben und mit der 2/3 der Mischung den Kuchen tränken. In eine neue Schale ca. 100 g Puderzucker geben und die Zitronen-Zucker-Mischung dazu geben. Auf den Kuchen auftragen und trocknen lassen. Auf einer Platte (am Besten mit Haube) über Nacht in den Kühlschrank stellen. In Frischhaltefolie eingepackt hält der Kuchen gut und gerne ein paar Tage!